Dass der Prix de l’Arc de Triomphe das sportliche Nonplusultra im Turf-Kalender ist, zeigt sich nicht nur auf dem grünen Rasen von ParisLongchamp, sondern auch auf den Konten der Besitzer. Genau 8.300 Euro musste jedes Team am heutigen Mittwoch auf den Tisch legen, um sein Pferd überhaupt erst einmal vorläufig in die 73-köpfige Nennungsliste eintragen zu lassen.
Das diesjährige System kennt keine klassischen Zwischenstufen mit weiteren Streichungen und gestaffelten Gebühren mehr. Wer die heutige Frist verpasst hat, dem bleibt im Herbst nur noch eine einzige, extrem teure Hintertür: Die offizielle Nachnennung am 30. September – in der direkten Rennwoche – schlägt mit satten 120.000 Euro zu Buche.
Es geht in Frankreich allerdings auch um astronomische Summen. Von den insgesamt fünf Millionen Euro Gesamtpreisgeld wandert der Löwenanteil von exakt 2.857.000 Euro auf das Konto des triumphierenden Siegerteams. Doch auch die Platzierten werden fürstlich belohnt: Für den Ehrenplatz gibt es immerhin noch 1.143.000 Euro, während der Drittplatzierte mit 571.500 Euro nach Hause geht. Selbst für den vierten (285.500 Euro) und fünften Platz (143.000 Euro) lohnt sich der Pariser Krafteinsatz finanziell enorm.




