Dass Spitzen-Jockey Eduardo Pedroza am heutigen Sonntag beim prestigeträchtigen Finaltag im Weidenpescher oder Baden-Badener Umfeld fehlte, hatte einen absolut exzellenten Grund. Der routinierte Spitzenreiter packte die Koffer für ein hochkarätiges Gastspiel in Italien und saß im Sattel der hochtalentierten Fährhoferin Bella Sinfonia. Das Fernbleiben von den heimischen Bahnen erwies sich für das gesamte Team als absoluter Volltreffer und goldrichtige Entscheidung.
Von Dortmund nach Mailand: Der Aufstieg auf Gruppe-Ebene
Im zur Gruppe III zählenden Premio del Giubileo auf der geschichtsträchtigen Mailänder Bahn in San Siro zeigte die aus der renommierten Zucht der Stiftung Gestüt Fährhof stammende Stute eine wahre Galavorstellung. Der von Andreas Wöhler glänzend vorbereitete Schützling degradierte die internationale Konkurrenz zu Statisten und siegte unter Pedroza in absolut überlegener Manier. Nach ihrem jüngsten Listensieg auf der Bahn in Dortmund legte die Klasse-Stute damit nahtlos nach und sicherte sich den wertvollen ersten Treffer auf echtem Gruppe-Niveau. Platz zwei hinter der deutschen Siegerin ging an die tschechische Herausfordererin Lada.
Mala Wyska holt ehrenvollen vierten Platz im Listenrennen
Abgerundet wurde der deutsche Mailand-Ausflug durch den Auftritt von Mala Wyska, die ebenfalls von Eduardo Pedroza pilotiert wurde. Die von Peter Schiergen für das Gestüt Ebbesloh trainierte Stute, die zuletzt in Dortmund noch als tolle Zweite zu Bella Sinfonia überzeugte, trat in einem stark besetzten Listenrennen über die Meilendistanz von 1.600 Metern an. In einem packenden und schnellen Rennen reichte es am Ende zu einem ehrenvollen vierten Platz. Der Sieg in dieser Prüfung verblieb in Italien und ging an Moonhall Church aus dem Castelli-Stall unter Jockey Mario Sanna.





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