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Turfsport-News zum Galoppsport
Autor: Turfsport Redaktion
Die Rennbahn auf der Neue Bult in Hannover-Langenhagen bittet am kommenden Freitag, den 12. Juni, zu einem echten sportlichen Leckerbissen für alle Liebhaber des klassischen Galopprennsports. Im absoluten Mittelpunkt des traditionellen After-Work-Renntags steht eine Prüfung für die ganz harten Typen: Der mit 30.000 Euro dotierte Hargassner Hannover – Steher Cup. Dieses hochkarätige Listenrennen führt über die mörderische Extremdistanz von 3.000 Metern und lockt traditionell die absolute nationale Elite der Extremsteher an die Leine, um die Kräfte auf dem weiten Grasbahn-Geläuf zu messen.
Nastaria peilt die Titelverteidigung gegen bärenstarke Herausforderer an
Das Feld der Langstrecken-Spezialisten ist in diesem Jahr quantitativ und qualitativ herausragend besetzt. Allen voran steht die eisenharte Galopp-Lady Nastaria (Trainerin Anna Schleusner-Fruhriep) im Fokus der Experten. Die Vorjahressiegerin liebt den Langenhagener Bult-Boden und reist mit der klaren Ambition an, ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Doch die Aufgabe am Freitag wird keineswegs ein Spaziergang, denn die Konkurrenz im 16:30 Uhr startenden Mammutprogramm hat es in sich.
Besondere Aufmerksamkeit verdient der von Champion-Trainer Peter Schiergen vorbereitete Narrativo, der als hochtalentierter Steher gilt und im Einlauf der Neuen Bult seine enorme Ausdauer in die Waagschale werfen wird. Ebenfalls brandgefährlich besetzt sind die Quartiere der Konkurrenz: Pavel Vovcenko schickt den bewährten Langstreckler Waldadler ins Rennen, während Erfolgstrainer Andreas Wöhler mit Techno Beat ein heißes Eisen im Feuer hat. Komplettiert wird der engere Favoritenkreis durch den von Waldemar Hickst trainierten Wintertraum. Für die Wetter am Totalisator verspricht dieses Extrem-Rennen ein hochkomplexes Rätsel, bei dem Stehvermögen und Renntaktik über den finalen Triumph entscheiden werden.
Drei Rennen für den dreijährigen Nachwuchs im Fokus
Neben dem Steher-Klassiker richtet sich der Blick der Züchter und Besitzer ganz besonders auf den reiterlichen Nachwuchs. Gleich drei Prüfungen des insgesamt zehn Rennen umfassenden Programms sind exklusiv für die dreijährigen Pferde reserviert. Als sportlicher Gradmesser gilt hierbei der traditionsreiche Hanebutt Cup. In dieser Talentschau ruhen die Hoffnungen der lokalen Galopp-Fans insbesondere auf dem Stall von Trainerin Alicia Baum. Mit den beiden hochveranlagten Youngstern Nikita und Akua’daro bringt das Quartier zwei absolute Chancenträger an den Ablauf, die in der aktuellen Arbeitsform vollauf überzeugen konnten und reife Chancen auf den Volltreffer besitzen.